Der Landkreis Barnim und der Kreisseniorenbeirat haben die neue, vollständig überarbeitete Ausgabe des Seniorenratgebers vorgestellt. Die Broschüre wurde im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung offiziell übergeben – ein starkes Zeichen für das gemeinsame Engagement zugunsten der älteren Generation im Barnim.
Der Wegweiser liegt inzwischen in den Ämtern und Gemeinden des Landkreises aus und steht damit Seniorinnen und Senioren, Angehörigen sowie Beratungsstellen sofort zur Verfügung. Zusätzlich kann die digitale Version bequem über hier als PDF heruntergeladen werden.
Was bietet der neue Seniorenratgeber?
Auf rund 40 Seiten finden Leserinnen und Leser eine kompakte und gut strukturierte Übersicht zu wichtigen Themen rund um das Älterwerden. Dazu gehören unter anderem:
- Adressen und Kontakte von Sozial- und Pflegeberatungsstellen
- Informationen zu Begegnungs- und Freizeitangeboten sowie Unterstützungsangeboten im Alltag
- Übersicht über ambulante, teilstationäre und stationäre Pflegeangebote
- Hinweise zu Pflegegraden, Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige und Wohnraumanpassung
- Sensibel aufbereitete Inhalte zu Trauerarbeit, Hospizbegleitung und Abschiednehmen
Besonderer Wert wurde auf eine barrierearme Gestaltung gelegt: gut lesbare Schrift, klare Kapitelstruktur und kurze, verständliche Texte erleichtern die Orientierung.
Verfügbarkeit im gesamten Landkreis
Von der neuen Auflage wurden zunächst 2.000 Exemplare gedruckt und im gesamten Barnim verteilt. Die Aktualisierung erfolgt – wie gewohnt – alle vier Jahre parallel zur Legislaturperiode des Kreisseniorenbeirates.
Landrat Daniel Kurth betont: „Der Seniorenratgeber bietet eine zuverlässige Orientierungshilfe in einer Lebensphase, in der viele Fragen und Entscheidungen anstehen. Er soll dazu beitragen, Selbstbestimmung zu stärken und den Zugang zu Unterstützung zu erleichtern.“
Ergänzende Beratung im Pflegestützpunkt Barnim
Der Pflegestützpunkt Barnim bietet zusätzlich eine neutrale und kostenfreie Beratung rund um Alter, Pflege und Sozialleistungen an. Die Beratungen finden im Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde statt, ergänzt durch Außensprechstunden in Bernau sowie ein mobiles Angebot im gesamten Landkreis.



